Der Editor der Wahl auf den UNIX-Rechnern des WSI ist XEmacs. Wer schnell einsteigen will, sollte sich den Abschnitt über Grundlegende Konzepte ansehen, der einen zügigen Quereinstieg für MS-Word BenutzerInnen gestattet. Die GNU XEmacs Reference Card ist eine Liste der wichtigsten Befehle, die in XEmacs zur Verfügung stehen. Die allernötigsten Befehle sind auch mit der Maus über Schaltflächen und Pop-Up Menüs zugänglich, aber die Reference Card gibt einen Überblick, der sie vermutlich lange Zeit zum wichtigsten Begleiter macht. Die hier angegebenen XEmacs-Befehle habe entwede eindeutig die Form von Tastaturküzeln oder sie sind eine Abfolge von Menüpunkten, die mit der Maus auf der Funktionsleiste (oder manchmal auf der Symbolleiste) am oberen Fensterrand von XEmacs zu erreichen sind. XEmacs braucht JEDE(R) studentische BenutzerIN.
XEmacs ist nicht-proprietäre Software der Free Software
Foundation. Für die Free Software Foundation FSF (manchmal
GNU-Projekt genannt) arbeiten Mitarbeiter wissenschaftlicher und
kommerzieller Organisationen. GNU-Software ist kostenlos erhältlich
und wird im Quellcode verteilt.
XEmacs ist wesentlich mehr als nur ein Editor. Er ist eine
Programmierumgebung, kann E-Mail
lesen und hat ein ausführliches Informationssystem. Bei regelmäßiger
Benutzung wird man viele weitere Möglichkeiten zur Verwendung von
XEmacs entdecken. Es soll Leute geben, die ihren XEmacs
über Wochen hinweg nicht verlassen (außer zum Kaffeekochen, das kann
XEmacs leider immer noch nicht).
Um XEmacs zu starten, tippt man einfach xemacs
(Kleinschreibung !!!) am Promt
eines xterms. Geschieht das zum ersten Mal, so sollte unbedingt
mit C-h t das Tutorial aufgerufen werden. In einem ca.
halbstündigen Kurs lernt man damit die Grundzüge von XEmacs
kennen. Sowohl das INFO-System zum Editor als auch das Tutorial sind
aber nicht für den Schnelldurchgang gemacht und wirken auf PC-Benutzer
möglicherweise zunächst abschreckend bzw. verwirrend bzw. wie der
Versuch, sie von der Benutzung möglichst lange abzuhalten. Das Problem
ist aber leicht in den Griff zu bekommen, wenn man sich über einige
konzeptuelle Unterschiede zwischen XEmacs und z.B. MS Word im klaren
ist.
Alle wichtigen Befehle zum Umgang mit den erstellten Texten sind in
der WSI-Version von XEmacs mit der Maus zugänglich: über Pop-up Menüs
oder über Schaltflächen. Das Problem für PC-Quereinsteiger wird sein,
dass viele erwartete Befehle scheinbar nicht aufzufinden sind. Es gibt
z.B. keinen ausdrücklichen save file Befehl, dafür steht überall das
Wort buffer und wer sich zum Bearbeiten einer anderen Datei
vielleicht ein neues Fenster aufmachen will, bekommt stattdessen nur
sein altes Fenster zerschnitten. Ausserdem kann man keine Schriftarten
wählen.
XEmacs ist ein Ascii-Texteditor. Wysiwyg gibt es in XEmacs nicht. Ein
Text, der mit XEmacs editiert wurde kann jederzeit mithilfe des
Befehls Pretty-Print Buffer ... (was ein Buffer ist kommt noch)
als Postscript an einen Drucker
geschickt und so ausgedruckt werden. Das Ergebnis ist aber eben immer
ein Ascii-Text, der nur genau die Formatierungen aufweist, die man auf
dem Bildschirm auch schon sah.
Das heisst absolut nicht, dass man nicht mit XEmacs in Zusammenarbeit mit einer Drucksatz-Software nicht Bücher drucken könnte. Wer je einen Text mit Formeln oder Abbildungen wird erstellen wollen, muss sich also mit LaTeX bekannt machen. Dazu fragt man nach wie vor am besten den nächsten Hiwi.
Dateien sind Datenpakete, die auf der Disk gespeichert sind. XEmacs
liest eine solche Datei ein (File -- open) und stellt ihr einen
Pufferbereich zur Verfügung. Ab diesem Zeitpunkt geschieht ein
Austausch mit der entsprechenden Datei (auf der Disk) nur noch, wenn
man das will (z.B. save ...). Für alle anderen Operationen ist
XEmacs die Datei auf der Disk völlig egal. Will man einen Text wieder
aus seinem Fenster verbannen, heißt das Kommando dazu also
File - delete buffer und nicht etwa close file. Falls man
Änderungen am Text noch nicht abgespeichert hat, wird man allerdings
dann danach gefragt, ob man das nicht doch noch tun möchte.
Begrifflich wird es jetzt etwas verwirrend: das Ding, das jeder
normale Windows-Benutzer ein Fenster nennen würde, das mit dem bunten
Rahmen, das sich bewegt, wenn man es mit der Maus an der Titelleiste
packt und schüttelt, das heißt im Folgenden ein Frame. Dieser
Frame kann in mehrere voneinander unabhängige Abschnitte geteilt sein,
etwa so, wie wenn man mit MS Word for Windows mehrere Dokumente
gleichzeitig bearbeitet. Einen solchen Abschnitt eines Frames nennt
der Text im Folgenden ein Window.
In XEmacs können mehrere Dateien
gleichzeitig editiert werden. Jeder Editiervorgang erhält einen eigenen
Pufferbereich. Zwischen den einzelnen Puffern kann beliebig gewechselt und
es können Teile hin- und herkopiert werden.
Man kann sich dabei aussuchen, ob die entsprechenden Puffer
übereinander im selben Frame liegen, ob man ein Frame in mehrere
Windows unterteilen will (vertikal oder horizontal) oder ob man einen
neuen Frame für den neuen Puffer haben will. Für den Umgang mit den
Puffern gilt immer: keine Angst vor brachial scheinenden
Methoden. Bevor eine nicht gespeicherte Änderung verloren gehen
sollte, fragt XEmacs nach.
Für den Fall eines System-Crashes legt XEmacs während des Editierens
Sicherheitskopien an. Diese heißen #filename#, wobei filename
der Name der editierten Datei ist. Nach explizitem Abspeichern der betreffenden
Datei wird die Sicherungskopie gelöscht. Falls es einmal nötig sein sollte,
eine derartige Sicherungskopie über die Shell anzusprechen, müssen die
#-Zeichen in Anführungszeichen gesetzt werden, da sie für die Shell
Kommentarsymbole darstellen.
Zusätzlich zu diesen Sicherheitskopien erzeugt XEmacs eine Kopie der
vorletzten explizit abgespeicherten Version des editierten Files. Diese
Backup-Dateien heißen filename~. Sie sind nützlich, wenn im
Übereifer in einer Datei zuviel gelöscht und diese Version auch noch
abgespeichert wurde. Kleinere, noch nicht explizit abgespeicherte Malheurs sind
einfach durch wiederholte Anwendung der Undo-Funktion C-x u zu beheben.
Eine der stärken von XEmacs liegt darin, dass es verschiedene
eingebaute Syntaxhilfen besitzt, mithilfe der Extensions an den
Dateinamen aktiviert werden können.
Dies geschieht z.B. für Dateien, die C-Quellcode enthalten. Hier
werden die Einrückungen während der Eingabe schon von XEmacs besorgt.
Dazu muss man lediglich im Options-Menü unter Syntax Highlighting die
Option in this buffer wählen.
Informationen über den Textmodus, in dem xemacs sich gerade befindet,
erhält man mit C-h m (d.h. halte
die Strg-Taste gedrückt und drücke zugleich h, dann
lasse beide wieder los und drücke m.
Weitere Optionen sind im entsprechenden Pop-Up Menü zugänglich.
Das Parens Highlighting sorgt z.B. dafür, dass bei der Eingabe einer
schließenden Klammer (z.B.}) XEmacs anzeigt, wo die zugehörige
öffnende Klammer sitzt.
Wer die volle Unterstützung zum Editieren von LaTeXQuellcode haben
will, der braucht noch einige zusätzliche Zeilen in der
Konfigurationsdatei .emacs im eigenen Home-Verzeichnis. Die
folgenden Zeilen sind meine Datei .emacs. Die Zeilen, um die es
hier geht, sind die Zeilen 2 - 6 (hier durch Leerzeilen als Gruppe
kenntlich gemacht.
(setq minibuffer-max-depth nil) (require 'tex-site) (setq font-lock-maximum-decoration t) (autoload 'font-latex-setup "font-latex" "font-lock support for LaTeX") (add-hook 'LaTeX-mode-hook 'font-latex-setup) (add-hook 'latex-mode-hook 'font-latex-setup) (require 'filladapt) (add-hook 'text-mode-hook 'turn-on-filladapt-mode) (add-hook 'text-mode-hook 'auto-fill-mode) (custom-set-variables '(user-mail-address "nowak@informatik.uni-tuebingen.de" t) '(query-user-mail-address nil)) (custom-set-faces '(default ((t (:size "14pt"))) t)) (require 'vc-hooks)
Mit dem rechten Maus-Button erhält man auf dem Hintergrund der
Arbeitsoberfläche ein Menü, in dem unter Applications - Editors
der XEmacs-Editor gestartet werden kann. Ebensogut kann man am Prompt
eines xterms xemacs & <enter> eingeben. Das &-Zeichen
sorgt dafür, dass xemacs im Hintrgrund läuft und nicht das xterm
blockiert.
Eine neue (Text-)Datei erstellt man, indem man via File - open
ein Dialogfeld öffnet und in diesem einfach den neuen Dateinamen als
zu findenden Namen eintippt. Eine bereits erstellte Datei öffnet man,
indem man sich im selbsen Dialogfeld mit der Maus durch die
Verzeichnisse klickt. Achtung, man braucht dazu den mittleren
Maus-Button, nicht den üblichen linken.
Während des Schreibens von Texten stehen in XEmacs deutlich mehr Editierfunktionen zur Verfügung, als man sie vielleicht von MS-Word kennt. Es ist z.B. möglich, rechteckige Ausschnitte von Text mitten in einem laufenden Text zu markieren und zu bearbeiten. Dies ist z.B. einer der Befehle, die mit der Maus allein nicht zugänglich sind. Es ist daher empfehlenswert, sich die GNU Emacs Reference-Card in jedem Fall einmal durchzulesen, um einen Eindruck von den Möglichkeiten zu bekommen.
Einmal begonnene Tastaturbefehle können jederzeit widerrufen werden,
indem man C-g tippt.
Genau auf dieses Weise werden Befehle
während der Ausführung abgebrochen, oder auch nur die Kommandozeile
wieder verlassen.
Eine Datei wieder speichern geht mit File - Save. XEmacs ist
mit File - Exit XEmacs wieder zu verlassen.
Das Informationssystem von XEmacs wird durch C-h i gestartet. Die
wichtigsten Kommandos werden angezeigt. Es gibt dort ein Tutorial über
das Informationssystem selbst. Des weiteren enthält das Info-System meist
ausführliche Dokumentation zu XEmacs und anderer Software der FSF.
In dieser Referenzkarte bedeutet C-k "`drücke die Control- (Strg-)
Taste und die k-Taste gleichzeitig"'. M-k bedeutet "`drücke die
Meta-Taste und das k gleichzeitig"'. Die Meta-Taste ist am WSI
auf zweierlei Weisen zu erreichen: entweder gleichzeitig Alt
und die ensprechende zweite Taste, oder zuerst Esc und danach
die entsprechende zweite Taste.
Diese Referenzkarte bezieht sich auf XEmacs 20.5, weil mir zur Zeit der Redaktion keine neuere Referenzkarte von gleichem Format (Übersichtlichkeit) zur Verfügung stand. Einige Kommandos funktionieren unter XEmacs 21 möglicherweise etwas anders, die meisten sind aber getestet.
Diese Referenzkarte ist eine Übersetzung der englischen Referenzkarte der Free
Software Foundation, für die folgendes Copyright gilt:
Permission is granted to make and distribute copies of
this card provided the copyright notice and this permission notice
are preserved on all copies.
For copies of the GNU Emacs manual, write to the Free Software
Foundation, Inc., 59 Temple Place - Suite 330, Boston, MA 02111-1307,
USA
designed by Stephen Gildea, April 1998 v2.0 XEmacs
for GNU XEmacs version 20.5 on Unix systems
Um XEmacs aufzurufen, tippt man einfach den Namen: xemacsSiehe unten, wie eine Datei zum Editieren eingelesen wird XEmacs stoppen (minimieren) C-zXEmacs ganz beenden C-x C-c
Einlesen einer Datei in einen xemacs-Puffer C-x C-fNeu Anlegen einer Datei : genauso wie Einlesen! s.o. Abspeichern eines Puffers als Datei auf die Platte C-x C-sAlles speichern C-x sEinfügen einer anderen Datei in diesen Puffer C-x iErsetzen dieser Datei mit der, die Sie wirklich wollten C-x C-vSchreiben des Puffers in eine anzugebende Datei C-x C-wStarte Dired, den Verzeichnis-Editor C-x d
Das Hilfssystem ist einfach. Tippen Sie C-h und folgen Sie den
Anweisungen. Benutzen Sie xemacs zum ersten Mal, starten Sie mit C-h t
das Tutorial. (Die Befehlsliste dieser Dokumentation setzt das
Tutorial voraus).
Loswerden des Hilfe-Fensters qWeiterblättern im Hilfe-Fenster spaceApropos: zeige Kommandos, die eine best. Zeichenkette enthalten C-h aZeige Funktion, mit der eine Taste belegt ist C-h cBeschreibe eine Funktion C-h fGib Modus-spezifische Information C-h m
Abbrechen eines teilweise getippten oder ausgeführten Kommandos C-gRestauriere eine durch einen Systemabsturz verlorene Datei M-x recover-fileRestauriere Dateien aus einer früheren xemacs-Sitzung M-x recover-sessionLösche eine ungewollte Änderung C-x uoderC-_Restauriere den ursprünglichen Inhalt eines Puffers M-x revert-bufferNeuaufbau eines vermüllten Bildschirms C-l
Wiederholte Verwendung von
Suche vorwärts C-sSuche rückwärts C-rSuche regulären Ausdruck C-M-sVerwende den je vorherigen Suchbegriff M-pVerwende den je nächsten Suchbegriff M-n
C-s oder C-r setzt die Suche in der
entsprechenden Richtung fort. Sucht XEmacs noch, so bricht C-g
den noch nicht erfolgten Teil der Suche ab, ansonsten den gesamten
Suchvorgang.
Beende inkrementelle Suche enterLösche Wirkung des letzen Buchstabens del
Cursor-Bewegungen:
Bildschirm-Bewegung:
Größe der Bewegung rückwärts vorwärts Buchstabe C-bC-fWort M-bM-fZeile C-pC-nGehe zum Zeilenanfang (oder -ende) C-aC-eSatz M-aM-eAbsatz M-{M-}Seite C-x [C-x ]Sexp C-M-bC-M-fFunktion C-M-aC-M-eGehe zum Pufferanfang (oder -ende) M-<M->
Blättere zum nächsten Schirm C-vBlättere zum vorhergehenden Schirm M-vBlättere nach links C-x <Blättere nach rechts C-x >Aktuelle Zeile auf die Schirmmitte C-u C-l
Die jeweils zuletzt gekillte oder kopierte Größe ist in einer Art
Zwischenablage gespeichert und kann daraus wieder hervorgeyankt werden.
Zu killende Größe rückwärts vorwärts Buchstabe (löschen, nicht killen) DELC-dWort M-DELM-dZeile (bis zum Ende) M-0 C-kC-kSatz C-x DELM-kSexp M-- C-M-kC-M-k
Kill Bereich (Region) C-wKopiere Bereich (Region) M-wKill bis zum nächsten Erscheinen von Zeichen M-zZeichenWiedergabe (yank) der zuletzt gekillten Größe C-yErsetze letzte Wiedergabe durch vorausgehenden Kill M-y
Setze Marke hier C-@oderC-SPCVertausche Cursorposition und Marke C-x C-xSetze Marke arg Worte weiter M-@Markiere Absatz M-hMarkiere Seite C-x C-pMarkiere sexp C-M-@Markiere Funktion C-M-hMarkiere ganzen Puffer C-x h
Interaktiv einen Textstring ersetzen M-%Unter Verwendung regulärer Ausdrücke M-x query-replace-regexp
Gültige Antworten beim Ersetzen mit Nachfrage sind
Ersetze dieses, gehe zum nächsten SPCErsetze dieses, gehe aber nicht weiter ,Springe zum nächsten ohne zu ersetzen DELErsetze alle übrigen passenden Ausdrücke !Zurück zum letzten passenden Ausdruck ^Verlasse Ersetzen mit Nachfrage ESCBeginne rekursives Editieren (verlassen mit C-M-c)C-rLösche dieses Vorkommen und beginne rekursives Editieren C-w
Lösche alle anderen Fenster C-x 1Lösche dieses Fenster C-x 0Teile Fenster vertikal C-x 2Teile Fenster horizontal C-x 3Blättere anderes Fenster vorwärts C-M-vSpringe mit Cursor ins andere Fenster C-x oalternativ C-<TAB>Vergrößere Fensterlänge C-x ^Verkleinere Fensterbreite C-x {Vergrößere Fensterbreite C-x }Verkleinere Fensterlänge M-x shrink-windowWähle Puffer in anderem Fenster C-x 4 bDiesen Puffer in anderem Fenster anzeigen C-x 4 C-oEinlesen einer Datei im anderen Fenster C-x 4 fEinlesen einer Datei in einem schreibgeschützen Fenster C-x 4 rZusammenstellung von Mail im anderen Fenster C-x 4 mStarte Dired im anderen Fenster C-x 4 dFinde ein Tag im anderen Fenster C-x 4 .
Einrücken der aktuellen Zeile (Modus-abhängig) TABEinrücken des Bereiches (Modus-abhängig) C-M-\Einrücken von sexp (Modus-abhängig) C-M-qrigoroses Einrücken des Bereiches um arg Spalten C-x TABEinfügen eines Zeilenumbruchs C-oSchiebe Rest der Zeile vertikal nach unten C-M-oLösche Leerzeilen um aktuelle Position (Point) C-x C-oVerbinde diese Zeile mit der letzten (mit arg, nächste) M-^Lösche sämtlichen Leerraum um aktuelle Position M-\Setze genau ein Leerzeichen an die aktuelle Position M-SPCFülle Absatz M-qSetze die Füllspalte C-x fSetze das Präfix, mit dem jede Zeile starten soll C-x .
Schreibe ganzes Wort groß M-uSchreibe ganzes Wort klein M-lSchreibe Wortanfang groß M-cSchreibe ganzen Bereich groß C-x C-uSchreibe ganzen Bereich klein C-x C-lSchreibe Anfangsbuchstaben im Bereich groß M-x capitalize-region
Folgende Tastenbelegungen sind im Minipuffer definiert:
Ergänze soweit wie möglich TABErgänze bis zu einem Wort SPCErgänze und führe aus RETZeige mögliche Ergänzungen ?Suche Regexp rückwärts in der history list M-rSuche Regexp vorwärts in der history list M-sAbbruch des Kommandos C-g
Tippen Sie C-x ESC, um das letzte Kommando im Minipuffer zu editieren
und zu wiederholen. Dann sind die folgenden Tastenbelegungen definiert:
Vorhergehendes Minipuffer-Kommando M-pNächstes Minipuffer-Kommando M-n
Wähle anderen Puffer C-x bListe alle Puffer C-x C-bKille einen Puffer C-x k
Vertausche diesen Buchstaben mit dem vorhergehenden C-tVertausche dieses Wort mit dem nächsten M-tVertausche diese Zeile mit der vorhergehenden C-x C-tVertausche sexps C-M-t
(Anm.: hier wird generell ein englisches Wörterbuch verwendet, das kann aber auch geändert werden. Ebenso kann man sich selbst eine Datei mit einer Liste von (richtig geschriebenen) Wörtern anlegen, die man oft verwendet, die aber nicht in einem Wörterbuch enthalten sind. Die betreffende Information findet man z.B. indem man in der Symbolleiste von XEmacs den
Prüfe aktuelles Wort M-$d.h.M-$Prüfe alle Wörter im Bereich M-x ispell-regionPrüfe gesamten Puffer M-x ispell-buffer
Info Knopf betätigt, und in dem erscheinenden
Info Frame alles liest, was zu ispell gehört.)
Finde Tag (eine Definition) M-.Finde nächstes Vorkommen des Tag C-u M-.Gib neues Tags-File an M-x visit-tags-tableRegexp-Suche in allen Dateien der Tags-Tabelle M-x tags-searchErsetzen mit Nachfrage in allen Dateien M-x tags-query-replaceFortsetzen der letzen Tags-Suche oder Ersetzen mit Nachfrage M-,
Ausführen eines Shell-Kommandos M-!Anwenden eines Shell-Kommandos auf den Bereich M-|Filtere Bereich durch ein Shell-Kommando C-u M-|Starte eine Shell im Fenster *shell*M-x shell
Jawohl, XEmacs kann, was bei Word schon immer vermisst wurde: Es beherrscht den Umgang mit zeilenübergreifenden Markierungen von rechteckiger Form mitten im Text.
Ein Rechteck mit der Maus definieren M-linkerButtonRechteck freiradieren C-x r cRechteck killen C-x r kRechteck in ein Register kopieren C-x r rRechteck yanken C-x r yEin Rechteck der definierten Größe freischieben C-x r oJede Zeile mit einem Prefix beginnen lassen M-x string-rectangle
Globale Abkürzung generieren C-x a gGlobale Mode-abhängige Abkürzung generieren C-x a lGlobale Vollform für diese Abk. hinzufügen C-x i gGlobale Mode-abh. Vollform für diese Abk. hinzufügen C-x a i lAbkürzung explizit vervollständigen C-x a eLetztes Wort dynamisch vervollständigen M-/
Der folgende Abschnitt ist aus einer Emacs 17 Reference Card übernommen und die Befehle sind nicht ausprobiert. Es gibt daher keine Gewähr für ihr Funktionieren (Mail mit exmh ist vom Lehrstuhl aus bevorzugt).
Blättere vorwärts SPCBlättere rückwärts DELAnfang der Nachricht .(dot)Nächste nicht-gelöschte Nachricht nVorhergehende nicht-gelöschte Nachricht pNächste Nachricht M-nVorhergehende Nachricht M-pLösche Nachricht dLösche Nachricht und aktualisiere C-dMache Löschen der Nachricht ungültig uAntworte auf Nachricht rSchicke Nachricht an jemanden weiter (forward) fSchicke Mail mHohle neu angekommene Mail gVerlasse Rmail qGebe Nachricht in ein anderes Rmail-File aus oGebe Nachricht im Unix-Mail-Format aus C-oZeige Zusammenfassung der Kopfzeilen h
Irgendein einzelnes Zeichen (nicht newline) .(dot)Keine oder mehrere Wiederholungen *Eine oder mehrere Wiederholungen +Keine oder eine Wiederholungen ?Irgendein Buchstabe im Set [...]Irgendein Buchstabe außerhalb des Sets [^...]Zeilenanfang ^Zeilenende $(also$)Zitiere spezielles Zeichen c \cAlternatives oder \|Gruppieren \(...\)nte Gruppe \nPufferanfang \`Pufferende \'Wortabbruch \bNicht Anfang oder Ende eines Wortes \BWortanfang \<Wortende \>Irgendein Wort-Syntax Zeichen \wIrgendein nicht-Wort-Syntax Zeichen \WBuchstabe mit Syntaxc \scBuchstabe mit Syntax nicht-c \Sc
Kopiere Bereich in Register C-x r sFüge Registerinhalt ein C-x r iSpeichere aktuelle Position im Register C-x r SPCGehe zur abgespeicherten Position C-x r j
Starte das Info-Dokumentationssystem C-h i
Bewegung innerhalb eines Knotens (Node):
Blättere vorwärts SPCBlättere rückwärts DELAnfang des Knotens .(dot)
Bewegung zwischen Knoten:
Nächster Knoten nVorhergehender Knoten pGehe nach oben uWähle Menüpunkt beim Namen mWähle den nten Menüpunkt durch Nummer (1-5) n Folge dem Querverweis (zurück mit l)fZurück zum letzten gesehenen Knoten lZurück zum Verzeichnis-Knoten dGehe zu irgendeinem Knoten mit Namen g
Sonstige Möglichkeiten:
Starte Info-Tutorial hListe Info-Kommandos ?Verlasse Info qSuche in Knoten nach regulärem Ausdruck s
Beginne Definition eines Tastatur-Makros C-x (Beende Definition des Tastatur-Makros C-x )Ausführen des zuletzt definierten Tastatur-Makros C-x eEditieren eines Tastatur-Makros C-x C-kHänge an letzten Tastatur-Makro an C-u C-x (Benenne letzten Tastatur-Makro M-x name-last-kbd-macroFüge Lisp-Definition in Puffer ein M-x insert-kbd-macro
Auswertung von sexp vor aktueller Position C-x C-eAuswertung des aktuellen defun C-M-xAuswertung des Bereiches M-x eval-regionAuswertung des ganzen Puffers M-x eval-current-bufferLesen und Auswerten des Minipuffers M-ESCWiederausführen des letzten Minipuffer-Kommandos C-x ESC ESCLesen und Auswerten der XEmacs Lisp Datei M-x load-fileLaden vom Standard-System-Verzeichnis M-x load-library
Hier sind einige Beispiele für das Erstellen von globalen
Tastaturkürzeln (bindings) in XEmacs Lisp.
Beachten Sie, dass nicht mit "\M-# gearbeitet werden kann, sondern
"\e# verwendet werden muss.
(global-set-key [(control-c) g] 'goto-line) (global-set-key [(control-x) (control-k)] 'kill-region) (global-set-key [(meta #)] 'query-replace-regexp)
Beispiel einer Variablenzuweisung in XEmacs Lisp:
(setq backup-by-copying-when-linked t)
(defun <command-name> (<args>) "<documentation>" (interactive "<template>") <body>)
Beispiel:
(defun this-line-to-top-of-screen (line)
"Reposition line point is on to the top of
the screen. With ARG, put point on line ARG.
Negative counts from bottom."
(interactive "P")
(recenter (if (null line)
0
(prefix-numeric-value line))))
Das Argument zu interactive ist ein String, der spezifiziert,
wie die Argumente bei interaktivem Aufruf der Funktion erhalten werden
sollen. Tippen Sie C-h f interactive für mehr Information.