Im Folgenden wird davon ausgegangen, dass jede Benutzerin bereits grundlegende Kenntnisse im Umgang mit einem gängigen Betriebssystem (Mac oder PC) hat. Wegen der größeren Verbreitung werden Beispiele und Parallelen häufig an Windows-Rechnern geknüpft. Bis zur Regelung der geschlechterspezifischen Sprache haben Autor und Herausgeber dieser Doku sich darauf geeinigt, die grammatischen Geschlechter sich abwechseln zu lassen, nicht aber Formen wie BenutzerIn o.ä. zu benutzen. Selbstverständlich sind an allen Stellen alle gemeint und wer sich unterrepräsentiert fühlt, macht bitte einen sinnvollen Vorschlag an den Autor dieser Doku.
icewm. Alle in dieser
Doku beschriebenen Aktionen mit der Maus funktionieren mit
diesem Window-Manager, auf anderen funktionieren sie nur
vielleicht.
icewm öffnet
man ein solches z.B. durch Mausklick auf die dritte Schaltfläche
von links in der unteren Symbolleiste.
(Die mit dem Terminalsymbol)
dieser Schrift
angegeben. Ausdrücke in spitzen Klammern bezeichnen einen
Tastendruck: so bedeutet <enter>, dass man die Enter-Taste
drücken soll.
lpr am Unix-Prompt die Zeile
man lpr <enter> eingibt.
~/ verwendet.
Ziel dieser Dokumentation ist es, Benutzerinnen und Benutzern, die sich auf einem Windows-PC auskennen, den Einstieg in die WSI UNIX-Oberfläche des Arbeitsbereichs zu erleichtern. Es gibt eine rudimentäre Einführung in die Grundunterschiede zwischen Unix und Dos/Windows sowie eine Beschreibung der X-Windows-Oberfläche. Zu den meisten Aufgaben, die Benutzer auf jeden Fall irgendwann werden erledigen wollen, sind in dieser Dokumentation Anleitungen geben. Diese Anleitungen stellen in der Regel den nötigsten Hintergrund in puncto Systemverhalten kurz dar, und liefern dann sowohl eine Kochrezept-Lösung für eine fiktive (aber vermutlich tatsächlich sehr häufig zu erledigende) Aufgabe, als auch Hinweise darauf, wie man mehr Information über ein gegebenes Thema erhält.
Diese Dokumentation kann keine volle Einführung in das
UNIX-Betriebssystem leisten. Es wird empfohlen, sich ausserdem die
hervorragende Einführung von Michaela K. Harlander zu besorgen.
Sie besteht aus den zwei Dateien dintro.ps.Z
und dintro_index.ps.Z, und es gibt sie unter
Die Einführung kommt als komprimiertes Postscript (Es reicht hier,
wenn man weiß, dass Postscript ein Dateiformat ist). Man muss zunächst
ein xterm-Fenster öffnen, dann beide Dateien
mit den Kommandos
gunzip dintro.ps.Z <enter> und gunzip
dintro_index.ps.Z <enter>
in unkomprimierte Postscriptdateien umwandeln, und diese dann
drucken (sind etwa 77 Seiten).
Eine ausführliche
Anleitung zum Ausdrucken von Postscript-Dateien.
Wer dintro.ps gleich am Bildschirm lesen will, kann die Datei
mit Hilfe der Anwendung Ghostview öffnen. Das geht, indem man auf dem
Bildschirmhintergrund die rechte Maustaste betätigt und dann unter
Applications den untersten Menüpunkt Ghostview auswählt.
In Ghostview klickt man sich via File -- open in ein
Windows-artiges, bekannt
aussehendes Verzeichnismenü, aus dem man dann die entsprechende Datei
auswählen kann.
Dintro.ps enthält vor allem grundlegende Informationen über Shells, das Hilfesystem von Unix, das Dateisystem, Editieren, Kompilieren, Netzwerksoftware, das X-Window System und eine Referenzkarte (Liste mit Kurzbeschreibungen) von 42 extrem nützlichen Unix-Befehlen.
Ausser dieser Einführung gibt es hier noch drei Vorschläge für Leute, die fortgeschrittene Informationssuche zum Thema Unix betreiben möchten, nämlich
Diese Dokumentation kann weiterhin die Dokumentationen und Tutorials zur erwähnten Software in keinem Fall ersetzen. Zu allen Unix-Befehlen, die hier beschrieben sind, ist die Information dieser Dokumentation in der Regel ein Exzerpt aus dem (oft verwirrend erschöpfenden) Unix Man-Pages. Diese Man-Pages sind aber unersetzlich. Noch viel klarer ist es, dass die entsprechende Dokumentation für Editoren (z.B. XEmacs), Graphikprogramme (z.B. gimp, xv, imagemagick etc.), und Mail/News Anwendungen (z.B. exmh) hier auf keinen Fall ersetzt werden kann.